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Magendrehung – prophylaktische Gastropexie

Prophylaktische Gastropexie: Was ist das?

Unter einer prophylaktischen Gastropexie versteht man eine chirurgische Fixation des Magens. Diese Operation wird zur Vorbeugung einer Magendrehung durchgeführt.

Bei welchen Hunden sollte eine prophylaktische Gastropexie durchgeführt werden?

Große Hunde, die sehr hastig fressen, hyperaktiv sind und / oder einen tiefen Brustkorb haben, sind besonders gefährdet, eine Magendrehung zu bekommen.

Die bekannteste betroffene Rasse ist die Deutsche oder Dänische Dogge, sie erkranken mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%. Aber auch Golden Retriever, Dobermann oder Berner Sennenhund sind häufig betroffene Rassen.

Da bei einer bereits erfolgten Magendrehung nur eine Notoperation Abhilfe schaffen kann und hier das Risiko für den Patienten sehr hoch ist, empfiehlt es sich bei besonders gefährdeten Hunden eine vorbeugende chirurgische Fixation vorzunehmen.

Wie erfolgt eine solche Operation?

Der Eingriff kann als alleinige Operation durchgeführt werden. Meistens erfolgt sie jedoch in Zusammenhang mit einer anderen Bauchhöhlenoperation, wie zum Beispiel bei der Kastration der Hündin. Eine weitere Möglichkeit ist die endoskopisch gesteuerte Operation.

Die Fixation des Magens erfolgt mit einem langsam resorbierbaren Faden an der rechten Bauchwand im Bereich des Rippenbogens. Der Magen wächst innerhalb von ca. 3 Wochen belastbar an der seitlichen Bauchwand an und kann sich somit nicht mehr drehen. Wichtig für ein komplikationsloses Anwachsen des Magens ist eine Fütterung in kleinen Portionen und absolute Ruhigstellung des Patienten nach der Operation für ca. 3 Wochen.

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